Archiv für den Monat: März 2017

Tag 33 – 37

33. Tag 25.3.2017 zurück in den Camper! Aufräumen und Ausruhen!

Das Desert-Dreams Team vor unserer Rückkehr auf den Camping!

34. Tag 26.3.2017 Am Morgen konnte Mick den BMW nur noch mit Hilfe eines Überbrückungskabels gestartet werden. Vermutlich hatte eine brennende Lampe im Innenraum die Batterie entladen. Die Fehleranzeige 4×4 und DSC erlosch dann auf der Fahrt zur Garage in Zagora von selbst.  Weiterfahrt nach Tata im Sandsturm

35. Tag 27.3.2017 Weiterfahrt nach Icht.

36. Tag 28.3.2017 Weiterfahrt an die Küste bei Sidi Ifni. Die Gegend wird grüner und gegen das Meer hin wieder hügeliger.

37. Tag 29.3.2017 Das erste Mal im Meer und Vorspeise für heute Abend gesammelt. Wir lassen unseren Camper aufmotzen!

Tag 29 – 32

29. Tag 21.3.2017 Wüste 1: Fahrt mit Taxi nach Oulad Driss zur Kamelstation. Nach dem Mittagessen im Restaurant des (in Renovation befindlichen) Camping und einer langen Mittagspause marschieren wir als kleine Karawane durch die Oase Richtung Dünen. Chef und Koch Driss (dunkelblau) vorneweg, daneben die beiden Kamelbetreuer Mohamed (hellblau) und Idris (beige) mit den 4 vollbeladenen Kamelen. Hinterher wir 4 in zügigem Schritt. Kurz nach dem Verlassen der Oase wurde vorne das Tempo etwas erhöht was uns zur Bitte um eine langsamere Gangart veranlasste. Diese Bitte wurde durch Gertrude angebracht was ihr dann sofort den Übernamen „tranquille, tranquille Madam!“ eingebracht hat. Nach 2 Stunden erreichten wir den ersten Rastplatz. Zuerst wurde nun das grüne Küchenzelt aufgestellt und eingerichtet und Wasser für Tee aufgesetzt. Für uns wurden dann 2 Schlafzelte aufgestellt wobei eines zugleich als Essenzelt diente.  Den Sonnenuntergang erlebten wir dann als Höhepunkt mit Tee auf der Düne.

30. Tag 22.3.2017 Wüste 2: Den Sonnenaufgang (Fotospaziergang) erlebte ich am frühen Morgen auf der Düne. Der warme Sand vom Abend war nun richtig kalt. Die Stille hier ist einzigartig. Kurz nach meiner Rückkehr erwachten auch schon unsere Begleiter und ein Frühstück wurde serviert. Nach dem Frühstück wird alles wieder auf den Dromedaren verstaut und weiter geht die Wanderung (2 Stunden). Zur Mittagsrast wird wieder das Kochzelt aufgestellt und wir kriegen eine grosse Tagine mit Fleisch. Nachmittags kommt leichter Wind auf. Sonja und Gertrude reiten danach für den Rest des heutigen Weges (1 1/2 Stunden). Beide fanden das Reiten nicht sehr bequem. Abends leichter Wind bis zum Sonnenuntergang.

(1 Foto von Mick)

31. Tag 23.3.2017 Wüste 3: Morgens schönes, windstilles Wetter. Frühstück in den Dünen. Während der Morgenwanderung frischt der Wind auf und am Mittag stecken wir in einem veritablen Sandsturm. Zum Mittag wird zum Küchenzelt auch ein Aufenthaltszelt für uns aufgestellt. Der starker Wind pudert Mick (am Eingang liegend) richtiggehend ein. Nach einer langen Mittagspause marschieren weiter und nach einer erfolglosen Suche nach einem geeigneten Übernachtungsplatz entschliessen wir uns in den Camping zurückzukehren. Hier bleiben wir übernacht auf Biwakplatz in fester Einrichtung. Vor dem Abendessen bäckt uns Mohamed noch ein Berberbrot im aufgeheizten Sand.

32. Tag 24.3.2017 Wüste 4: Nach dem Frühstück fahren wir nach Zagora zurück. Am Nachmittag dann ein Besuch im öffentlichen Haman (gewöhnungsbedürftig) und beim Coiffeur! Abends ausklingen lassen!

(2 Foto von Mick)

Tag 24 – 28

24. Tag 16.3.2017 Sonja: Erneuter Sandsturm! Wir fahren zurück nach Rissani, halten dort für Geld, wollen noch Lebensmittel einkaufen. Mit dem starken Wind (Sand) und den vielen Leuten auf dem Weg zum Souk entschliessen wir uns das Vorhaben zu verschieben und fahren Richtung Zagora. Die Luft ist voller gelber Sand und legt sich wie ein Dunstschleier über eine etwas öde und eintönige Landschaft. Viiiile Steine und einige Schirmakazien. Etwas vor der Hälfte in der Kasbah Meteorit essen wir zu Mittag. Gutes Essen in einer schönen Kasbah. Hier könnte man auch über Nacht stehen aber es wird grad umgebaut. Vor Tazzarine verpassen wir die N12 und fragen noch einen Polizisten, der aber die neu geteerte Strasse nicht kannte, auch unser Navi kennt diese Strasse nicht!!! Müssen dadurch etwas weiter bis ins Draatal fahren. Hier gefällt es uns wieder besser. Der Fluss Draa hat für marok. Verhältnisse sehr viel Wasser. Entlang des Flusses sind Tausende Dattelpalmen und die Felder (Getreide) darunter leuchten in hellem Grün. Beidseitig der Flussoase erheben sich kahle Berge. Hier ist nun auch die Sicht wieder besser. Eingangs Zagora macht Ruedy kurz bei einem empfohlenen Arzt (Danke Marit und Ian von rhinocamper.com) einen Kurzuntersuchung: Asthma und sonst io, Medis darf er gleich über die Strasse in der Pharmacie holen und sich dann nach dem Ausflug in die Wüste nächste Woche nochmals melden um abzuschliessen. Ankunft auf dem Camping in der Dunkelheit gegen 18.45. Sind sehr müde, war heute eine lange Fahrt!

 

25. Tag 17.3.2017 GuM machen eine Velotour um Zagora. Wir geniessen das Nichtstun.

(2 Foto von Mick)

26. Tag 18.3.2017 Entspannter Tag auf dem Camping mit kleinem Spaziergang durch die angrenzende Palmenpflanzungen. Viele Dattelpalmen tragen noch Früchte (vermutlich vertrocknet) weil die Haupterntezeit im Oktober ist. Gemütliches Nachtessen (Sonjas Geburi) vom Grill.

(1 Foto von Mick)

27. Tag 19.3.2017 Abends werden wir von Driss (von Desert Dream) für den Beginn des Wüstentrekkings abgeholt. Zimmerbezug in der Villa Saida und Nachtessen mit Gertrude Hurni und deren Freundin Ruth.

28. Tag 20.3.2017 Driss fährt uns durch Zagora zum Shoppen von Wüstenkleidung und nach dem Mittagessen zur Koranschule und Teppichverkaufslokal (Handwerker-Cooperation) in der Kasbha von Tamgroute. Cias kaufen zwei Teppiche (Berber) mit Dünenmuster! Auch besuchen wir eine traditionelle Töpferei wo wir eine sehr intressante Führung mit vielen Erklärungen durch den „Professeur du Poterie“ Said erhalten. Er erklärt uns die Herstellung der Lehmgrundlage, der Glasuren und des Brennvorgangs (den schwarzen Rauch dazu hatten wir schon von weitem bemerkt). In einem 2-Kammersystem (unten offenes Feuer mit vorhandenen Naturbrennstoffen und oben in der Hitze das Brenngut). Nach einer Brenndauer von 6 Stunden bei 1200° kühlt der Brennoffen dann langsam 2 Tage lang ab.

 

 

 

Tag 22 – 23

22. Tag 14.3.2017 Gertrude: Nach einer ruhigen Nacht und einem reichhaltigen Frühstück machen wir uns auf eine Wüstentour mit Guide und Fahtzeug. Zuerst fuhren wir zu einem trockenen See,wenn es Wasser hat geht hier sogar unser Fahrer baden und es hat viele Vögel (Flamingos). Es hat hier seit 18 Monaten keinen Regen mehr gegeben. Unser Fahrer, mit Hut und Zahnlücke, führt uns zu versteinerten Fossilien. Die karge Landschaft ist von verschiedenfarbigen Steinarten bedeckt. Die Farben reichen von rot bis schwarz. Wir begegnen Beduinen in ihren kargen Zelten. Die nahe Grenze zu Algerien wird streng bewacht und dieseMenschen siedeln sich in der Wüste an. Gemächlich sind Dromedare mit Touristen unterwegs. Der obligate Besuch eines Berbershop mit Teppichen und Kleidern darf natürlich nicht fehlen. Am Abend machen wir eine Dünenwanderung; am besten geht es ohne Schuhe!

Zum Schluss die Worte des Hutguide: „Alt ist man erst wenn man nichts mehr hören und sehen kann und an den Stöcken geht!“

23. Tag 15.3.2017 GuM machen nach dem Frühstück eine kleine Velotour und erkunden das Umland. Aus dem „Laden“ bringen sie einige Tomaten mit fürs Nachtessen. Das Wifi ist hier ganz nah an der Rezeption einigermassen und so kann ich wiedermal aktualisieren. Allen Lesern wünsche ich viel Vergnügen beim Betrachten der Bilder und danke besten für die eingegangenen Kommentare!

Tag 19 – 21

19. Tag 11.3.2017 Weils hier eigentlich recht gemütlich ist bleiben wir einen weiteren Tag und machen uns frühmorgens auf das Ziz – Tal flussabwärts zu Fuss zu erkunden. Da wir keine Karte haben und es langsam sehr warm wird kehren wir bald um und erreichen unsere „Wohnungen“ kurz vor 11 für ein verspätetes Frühstück (mit frisch gepresstem Orangensaft). Nach einer ausgedehnten Siesta machen sich GuM noch mit dem Velo auf die Gegend ausserhalb der Palmenoase zu erkunden.

20. Tag 12.3.2017 Morgens kleine Wanderung auf die andere Seite des Tals zur alten Kasbah. Mittags gibt es eine Berberpizza von Mohameds Frau, serviert von Hassin. Wir wechseln nachher auf einen Camping grad ausserhalb Meski. Noch ganz neu (noch läuft alles nicht ganz reibungslos, aber die Anlage ist sauber und hat auch einen Pool). Das Nachtessen (3-Gänger, ist gut und mit CHFr. 8.— recht günstig) nehmen wir unter einem Schattendach am Pool ein.

21. Tag 13.3.2017 Sonja: Weiterfahrt über Erfoud und Rissani auf den Stellplatz Kasbah Mohayut. Hassan, unser Platzchef treffen wir bereits an der Tankstelle auf der Hauptstrasse nach Merzouga. Er fährt uns mit seinem Moped voraus und weist uns einen Platz hinter der Kasbah-Mauer ein, am Schatten. Gleich hinter der Mauer beginnen die Dünen. Nur kurze Zeit später beginnt ein Sandsturm, dank der Mauer hats etwas weniger Sand auf dem Platz und ist etwas geschützt. Wir verziehen uns in den Camper. Abend essen wir im Hotel; war sehr gut! Auch das ganze Etablissement mit den Schönen Innenhöfen und Gärten, Pool usw. , Speisesaal ist sehr schön. Der Sturm bläst weiter die ganze Nacht bis morgens 10:00 Uhr.

Tag 18

18. Tag 10.3.2017 Gastautor Mick: Nach einer erholsamen Nacht mit wenig Hundegebell machen wir uns auf die Reise nach Meski zum Camping „Source Bleu“. Langsam gewinnen wir an Höhe durch bizarre Steinfelder mit wunderbaren Felsformationen. Wir durchqueren einige Lehmdörfer und entlang dem Fluss Ziz landen wir im Thermalbad. Es ist eine Naturtherme mit 53°. Ein Polizist regelt die Badezeiten zwischen den Männern und Frauen (alle 2 Stunden wird gewechselt). Dann fuhren wird durch den Tunnel der Legionäre (er wurde durch die franz. Legionäre gebaut). Dann ging die Fahrt entlang des türkischblauen Stausees hinunter nach Errachidie und zum Berbercamping „source bleue“. Wir stehen das erste mal unter Palmen, die Jugendlichen baden fröhlich im Freibad. Der Campingplatz ist sehr sehr einfach eingerichtet, mit viel Sand, freundliche Leute die unter dem Sternenhimmel uns Minzentee servieren. Gute Nacht!

Tag 17

17. Tag 9.3.2017 Kurz nach der Abfahrt durchqueren wir einen grossen Zedernwald und treffen auf Berberaffen, deren einheimische Nüssliverkäufer und Holzschnitzern (wiederum sehr aufdringlich) uns eine Weile beschäftigen. Wir durchfahren eine sehr karge Hochebene mit vielen Schafherden. Nach einem Abstecher an den Atlas-Lake zum Mittagessen (mit 2 Hunden) gehts weiter über den ersten Pass (2168m) Col-de-Zad im Moyen-Atlas (Mittelatlas) mit Sicht auf die ersten verschneiten Gipfel des Hohenatlas hinunter nach Midelt auf den Camping (auch hier schlechte Installationen).

Tag 15 und 16

15. Tag 7.3.2017 Ausflug nach Fes: Mit unserem Guide „Wafi“ und Grossraumtaxi (dabei sind auch noch 2 Franzosen mit Tobi (Hund) vom Camping) geht’s durch die sehr moderne Neustadt rauf auf einen Aussichtspunkt wo wir das Ausmass der Altstadt (98km Gassen) überblicken können, kurzen Abstecher in eine Töpferei ( jetzt merken wir das unser Guide auch auf diese Provisionen aus ist!!) und dann gehts um die halbe Medina ins Gerberviertel (grösste Gerberei von Marokko) und auch hier natürlich durch die Lederläden (alles Kooperativen); Sonja kauft sich eine Umhängetasche und ich erstehe mir einen Gurt mit Geldfach. Nun gehts durch die schmalen Gassen der Medina (vorbei an Fleisch-, Gemüse-, Stoff-, Messig-, und vielen andern Läden) bis zu einer Teppichkooperative. Hier lassen wir uns die diversen Teppiche erklären und vorführen (Verkaufsgespräche werden keine geführt da wir uns entscheiden keine Teppiche zu kaufe). Alles ist sehr gross und auch recht teuer (mal schauen ob bei der angegebenen Adresse (von Markus) in Tafraoute eher was dabei ist für uns!). Auch ein Kräuterladen besuchen wir und werden hier mit div. Düften und „Versucherlis“ (Arganöl) eingedeckt. Zurück auf dem Camping nach 5 Stunden und für 200MAD (20Fr.) pro Person inkl. Taxi.

16. Tag 8.3.2017 Gastautor Sonja: Gegen 11 verlassen wir den Camping „Diamant vert“ und fahren Richtung Ifrane. Es geht über eine Ebene mit vielen Oliven- und auch anderen Baumplantagen. Diverse dieser Bäume blühen in diversen Farben. Wir wissen nicht um welche Früchte es sich handelt. In Ifrane machen wir Mittagshalt. Ifrane ist als die „Schweiz Marokkos“ bekannt und hat viele Ferienwohnungen. Im Winter hat es hier jeweils Schnee. Sogar der König kommt öfter hierher. Viel Wald und Pärke, die Häuser mit Steildächern und Ziegel. Übernacht stehen wir auf dem „Euro – Camping“ 4km vor Azrou. Sehr vornehm mit Hotel (fast wie ein Schloss am Eingang). Es bleibt uns etwas Zeit zum Bewegen und „sünnele“. Die Gegend ist sehr schön. Aber auch hier auf der Frauendusche nur kaltes Wasser und nachts einmal nicht Verkehrslärm sondern ein Heidenlärm von Hunden, Eseln, Ziegen, Hühnern und Hähnen.

 

 

Tag 14

14. Tag 6.3.2017 Heute mit Gastautor Gertrude: Ouezzane – Volubilis – Fes. Die Route führt uns durch eine lieblich blühende Landschaft. Wir durchqueren grosse Olivenplantagen. Am Strassenrand  verkaufen die Bauern frisch-gepflückte, wunderbar süsse Orangen. Die Felder waren bepflanzt mit Hirse und Raps. Überall hat es Schafherden welche von Kindern oder Hirten betreut wurden.

Das Wetter ist sonnig mit frühlingshaften Temperaturen. Die Bäume blühen und auf den Feldern leuchten die Blumen. Die hügelige Landschaft leuchtet in allen Grüntönen. Wir geniessen die warme Luft. Anden Bergen sind die Dörfer schachtelartig in den Hang gebaut.

Wir besuchen die römischen Ruinen von Volubilis, welcher der Name von den hier wachsenden Winden. Der Ort wurde um das Jahr 25 unter dem römischen-berberischen Kaiser Juba II gegründet und erlebte seine Blütezeit um das 3. Jahrhundert. Ich schaue nicht gerne Schutthaufen an, aber dieser hat mich fasziniert. In Fes staune ich wie gross und vielseitig das Angebot im riesigen „Marjane“ ist. In den Städten (Medina) hat es viele Händler welche alles verkaufen was man sich wünscht. Die Ware ist nicht sehr einladend. Halbgerupfte Hühner in engen, kleinen Käfigen. Rind- und Schaffleisch hängt in der freien Luft an Hacken. Streunende Hunde und Katzen hat es überall in den schmalen Gassen. In den Kaffes trinken wir sehr süssen Minzentee.

Tag 9 – 13

9. Tag 1.3.2017 Nachdem wir Grauwasser (Abwaschwasser und vom Zähneputzen) und unsere Bordtoilette (dank Entlüftung können wir hier auf Chemie komplett verzichten) entsorgt haben, verlassen wir den Camping und decken uns mit ein paar Lebensmittel beim Lidl ein. Nun gehts runter in den Hafen und schon bald stehen wir in der Schlange der wartenden Fahrzeuge für Marokko. Was diese alles auf ihren Dachträger packen!!! Anders als vorgesehen werden Gertrude und Mick (GuM) schon gegen 17:00 mit der Fähre aus Barcelona eintreffen. Voraussichtlicher Treffpunkt ist der Hafen Tanger Med.

Etwas länger dauerte dann allerdings der Auslad und bis GuM mit ihrem Gespann durch den Zoll und bis zu uns kamen. Leider hatten die Beiden im Hafen von Barcelone etwas Pech und der rechte Pneu vom Tabertwohnanhänger hatte einen Platten (Schlitz 3cm). Nach einer Begrüssung verwöhnten wir die Beiden mit einer selbst gemachten Minestrone und einem Begrüssungswein. Fleissig wurden nun die Erfahrungen der vergangenen Tage und der Verlauf der nächstenTage besprochen. Dank der Verbindung zum TCS und deren Vertretung hier in Marokko (Pannendienst) wurde uns die Reparatur (resp. der Austausch) in Aussicht gestellt. Geschlafen haben wir alle recht gut trotz der Umstände.

10. Tag 2.3.2017 Nach einem Morgenessen und einem weiteren Telefon mit Tarik (dem zuständigen TCS – Mitarbeiter in Tanger) warteten wir geduldig auf das Eintreffen des versprochenen Taxi’s. Kurz nach 10 Uhr fuhr nun unser Transport zum Pneuwechsel in Form eines etwas in die Jahre gekommenes Ambulanzfahrzeugs (teilweise noch ausgerüstet; Sauerstoffflasche mit Maske, Verbandsmaterial, usw.) vor und holt Mick und mich (und die inzwischen demontierte Felge mit dem Platten) zu einer Fahrt nach Tanger ab. Die ersten beiden Garagen hatten keinen passenden Pneu. Für 650 MD (ca. Fr. 71.50 inklusive Montage und wuchten) wurden wir in der dritten dann fündig und sehr speditiv und freundlich bedient. 40 Minuten später waren wir bereits wieder bei Gertrude und Sonja und unser „Ambulanzfahrer“ und sein Kollege montierten gleich auch noch die Felge wieder. Kurze Zeit später fuhren wir entlang der riesigen Hafenanlage Richtung Osten und der Mittelmeerküste folgend nach Martil. Recht schnell haben wir uns auf den Camping eingerichtet und gleich schon mal die erste Waschmaschine voll gewaschen. GuM machen eine kleine Erkundungstour (fürs Nachtessen) mit dem Rad an die Küstestrasse. Nach einem „Kir“ spazieren wir zum auskundschafteten Restaurant mit Regionalangebot. In Anbetracht des nahen Meer bestellten wir alle Fisch.

11. Tag 3.3.2017 Ausflug nach Tétouan mit dem Taxi. Spaziergang durch die Medina (recht unübersichtlich und verdreckt).

12. Tag 4.3.2017 Morgens beim Bereitmachen zur Weiterfahrt noch recht schönes Wetter. Nach einem Einkauf im Shoppingzentrum Marjane Weiterfahrt durchs Rifgebirge bei erst leichtem und dann stärkeren Regen und Wind. Etwas Geduld war dann gefragt als vor uns auf der kurfenreichen Strasse ein Lieferwägeli mit Orangen mit einem PW (keine Verletzte) zusammen stiess. Zeitweise konnte einspurig mit den kleineren PWs am Unfall vorbeigefahren werden. Für uns hiess es jedoch etwas warten was ich jedoch sofort für ein kleines Sandwichmachen ausnutzte und mich verpflegte. Jungs nerven uns mit der Frage nach BONBON und Kugelschreibern. Sonja wird auch von einem hartnäckigen Husten geplagt und so husten wir beide gemeinsam und vereint. Abendessen dann im kalten, unfreundlichen Restaurant auf dem Camping von Ouezzane.

13. Tag 5.3.2017 Ruhemorgen am Camper! Cias sind beide gesund und voller Tatendrang, denn kurz nach unserer gemeinsamen Frühstück stiegen die Beiden auf die Räder und machten einen kurze Tour auf den Berg und an einem Stausee entlang. Nach dem Mittagessen in schönsten Sonnenschein und sehr schön warm machen wir einen Ausflug in die nahe Stadt. Hier schlendern wir durch die Medina (im Vergleich zur vorgestern: sauber und nicht überlaufen).