Archiv für den Monat: April 2017

Nachtrag: Zuhause angekommen

Bereits unterwegs hat sich mein Gesundheitszustand dauernd etwas verschlechtert und bereits in Frankreich habe ich bei meiner Hausärztin um einen Termin nachgefragt. Nach unserer Ankunft zuhause am 11.4.2017 abends konnte ich dann den vereinbarten Termin am Mittwochmorgen wahrnehmen. Die Werte der Blutanalyse in der Praxis und der fortwährende starkbeeinträchtigende Husten machen die Einweisung in das Spital Tiefenau in der Abteilung Pneumonologie notwendig. Morgen werden einige weitere Untersuchungen gemacht .

Ich hoffe dass ich die Ostertage wieder soweit hergestellt sein werde und zurück zu Sonja und Gibsy kann.

gesehen an der Rückseite eines Campers irgendwo in Marokko

am Strand von Sidi Kaouki!

Tag 43 – bis zu Hause (neu mit letzten Bildern)

43. Tag 4.4.2017 Weiter nach Moulay Bousselham und bleiben 2 Nächte!

44. Tag 5.4.2017 Am Morgen machen wir mit einem Fischer eine Bootstour an die Einmündung der Lagune und in den Naturschutzpark (Vögel) und Winkerkrabben. Es ist lustig wie diese mit der einen grossen Schere in den Löchern verschwinden wenn wir näher kommen. Der Fischer erklärt uns dass in dieser wasserreichen Gegend die Spanier Landwirtschaftsland mieten, dort dann in Folienhäusern Bananen, Erdbeeren und Gemüse anpflanzen und nach Europa verfrachten und verkaufen.

45. Tag 6.4.2017 Letzter Tag in Marokko. Nach einer Fahrt von 2 Stunden erreichen wir den Fährhafen Tanger Med, Tickets haben wir ja schon und gehen gegen 12 Uhr zum Schalter zum Einchecken. Aber hier erklären sie uns dass leider die nächsten Fähren ausfallen werden (infolge Techn. Defekt???!!) Anwesende Camper weisen auf eine Eincheckzeit von 14:00, wir warten und werden dann um 14:00 weiter nach Ceuta umgeleitet. Dort fahren die Fähren um 19.15 und 22:30 ab. Die spanische Enklave liegt auf der Mittelmeerseite und ist 30Km entfernt; hier nun jedoch ein riesiger Stau vor dem Grenzübergang. Ein Mann (der recht gut Deutsch spricht) verspricht gegen ein Entgelt die rasche Abwicklung der Zollformalitäten; wir warten auf einem Parkplatz auf die Rückkehr und warten, warten……. Der kommt nicht mehr! Wir fädeln uns wieder in den Verkehr ein und überfahren dabei eine abgebrochene Eisenstange, welche uns hinten links den Pneu aufschlitzt und die Felge leicht verbiegt. Beide Parkplatzwächter zeigen sich sofort von der besten Seite und helfen das Rad abzunehmen und organisieren eine Transport zu einer Reifenfirma im nächsten Dorf. Nach knapp einer Stunde sind wir mit gerichteter Felge und neuem Pneu wieder im Stau am warten. Es geht sehr langsam vorwärts; hinten wird gehupt, gehupt, gehupt! Das ganze dauert sehr lange und schliesslich erreichen wir gegen 21 Uhr doch noch den Hafen und können auf die letzte Fähre einchecken. Wirklich ein Tag zum „Vergessen“! Kurz nach mitternacht fahren wir beim Mercado in Algesiras auf unseren Nachtplatz.

46. Tag – letzte Tage: Nun gehts ganz zügig Richtung Heimat! Wir wählen eine andere Route als auf der Hinfahrt und fahren erst Richtung Norden (Sevilla-Salamanca-Valladoild-San Sebastian) und dann durch Frankreich (Perigor-Lyon-Genf) nach Hause.

Ankunft zuhause am 11.4.2017

Tag 41 – 42

41. Tag 2.4.2017 Weiter zur Sidi Kaouki – Beach. Durch viele Arganbaumpflanzungen (mit Ziegen auf den Bäumen) fahren wir durch die Hügel der Küste entgegen. Der Touristikverein bindet also  diese Ziegen nicht in den Bäumen fest wie mal zu lesen war. Auch haben wir natürlich die entsprechenden Produkte in einer Frauen – Kooperative gekauft. Kaouki – Beach ist ein Kite- und Surfspot mit kleinem Dorf voll von Surfshops und Restaurants. Haben uns eine Platte mit grillierten Fischen zum Znacht gegönnt!

42. Tag 3.4.2017 Strandwanderung entlang dem Strand und nach dem Frühstück Weiterfahrt nach Safi. Die Gegend wird von Km zu Km grüner und fruchtbarer. Wieder einmal sehr starker Wind.

Tag 38 – 40

38. Tag 30.3.2017 Morgens beim ersten Erwachen dicker Nebel (vom nahen Meer) welcher sich erst gegen halb 11 zögerlich auflöst. Wir machen einen kleiner Ausflug mit Cias BMW nach Sidi Ifni und zur Leghzira Beach (Strandtor). GuM sind auch dorthin unterwegs jedoch mit ihren Rädern. Nach unserer Rückkehr auf den Camping kleines Mittagessen (Muschelsuppe und Sandwich) und Siesta, nachher nochmals an den Strand; heute jedoch sehr enttäuschend zu gestern weil dieser sehr stark vermüllt ist mit allen Arten von Plastik (abgelagert durch die recht starken Gezeiten =>> beinah Neumond).

39. Tag 31.3.2017 Wir fahren heute Morgen alleine los Richtung Tarfraoute (im Anti-Atlas). Cias wollen noch nach Sidi Ifni und dort das Städchen anschauen und kommen dann nach. Es geht über den Col de Kerdous steil bis 1648m hoch und dann in ein Tal aus „rosafarbigem“ Granit hinunter. Hier stehen sehr grosse Steinblöcke bizarr aufeinander gestellt. Es scheint es brauche nur ein Windstoss um sie zum herunterstürzen zu bewegen. Wir stehen gleich hinter dem Dorf auf einer riesengrossen Fläche frei (abends kommt der Nachtwächter und zieht Fr. 1.— ein). Später kommen Cias auch; sie wollen aber an einem andern Ort stehen als wir. Ich entscheide dass wir von nun an nicht mehr miteinander fahren werden und wir uns auf den Heimweg machen. Dieser Entscheid hat sich in den vergangenen Tagen herauskristallisiert. Wir hatten zwar sehr tolle Zeiten ; unsere Charakteren sind halt zu unterschiedlich. Speziell ich habe einen Marokko – Koller und wünschte ich wäre schon zu Hause (bei unserer Gibsy).

40. Tag 1.4.2017 Heute gehts nun wieder zurück Richtung Küste und Agadir. Die Fahrt verläuft erst mal auf recht schmaler, kurviger Strasse wieder auf einen Pass (Tizi n’Tarkatine mit 1500m) und dann auf der etwas breiteren, jedoch sehr kurvenreichen N105 durchs Ait-Baha-Tal ins gleichnamige Dorf runter. Durch die fruchtbare Ebene (mit einigen Foliengewächshallen) erreichen wir die Grossstadt Agadir mit ihrem Verkehr und der gut sichtbaren Luftverschmutzung. Auf der Umfahrung erreichen wir die Küste und dort den Camping „Atlantica“.