Archiv für den Monat: Dezember 2017

Italien – Sizilien Tag 16 – 30

Infolge sehr schlechten WLAN – Verbindungen auf den Campingplätzen haben wir diesen Teil der Reisebeschreibung nach unserer Rückkehr geschrieben.

16. Tag 10.11.2017 Nehmen das Rad und erkunden das Dorf, kaufen ein und Ruedy geht zum Frisör. Später dann noch ein Stück den Berg hoch Richtung Pipollina. Für die erwartete Ankunft von Corinne und Chistian bereiten wir eine Minestrone vor und gegen 21:00 treffen die Beiden bei uns ein. Wir sitzen noch ein Weilchen zusammen und plaudern.

17. Tag 11.11.2017 Erkunden mit den beiden das Dorf, genehmigen uns einen ausgedehnten Apero und „jassen“.

18. Tag 12.11.2017 Fahren weiter Richtung Etna, quer über viele Hügel mit vielen Kurfen und schrecklich schlechter Strasse. Vielerorts hat sich hier der Strassenuntergrund verändert und dadurch sind diese Wellen und Löcher entstanden. Über Nicosia, Leonforte, Regalbutto, Adrano und Randazzo erreichen wir nach mühsamer Fahrt unseren Stellplatz in Francavilla di Sizlia. Der Etna in der Ferne ist frischverschneit.

 

19. Tag 13.11.2017 Wenige Kilometer nach dem Frühstück (bei sehr angenehmen Temperaturen) erreichen wir die bis 50m tiefe Gola Alcantara – Schlucht. Wir machen eine Spaziergang entlang der Schlucht und besuchen via Lift den Grund der Schlucht. Weiter gehts nach Taormino und zum Mittagessen ins Städtchen. Der bekannteste Ferienort von Sizilien ist sauber und zeigt die schönste Seite. Abends stehen wir unter Zitronen- und Grapfruitbäumen in Acireal auf dem, in Stufen im Hang angelegten, Campingplatz. Jetzt noch ein Feuerchen in der Feuerschale und ein Fondue zum Znacht.

 

20. Tag 14.11.2017 Ruedy hat eine geführte Etna – Tour gebucht und wir starten mit Marco (und seinem Auto) Richtung Nicolosi. Während der Fahrt erfahren wir von Marco viel über seinen Berg und Vulkan und machen bei noch ganz ordentlichem Wetter einige Halte und eine 1-stündige Wanderung zu einem älteren Lavastrom. Je höher wir jedoch kommen desto nebliger wird das Wetter. Mit der Refugia Sapienza (von wo die teuerste Seilbahn an den oberen Teil des Etna führt, viel zu touristisch) erreichen wir den höchsten Punkt auf unserer Tour. Hier schauen wir in zwei kleinere Krater und erfahren dass diese jederzeit wieder aktiv werden könnten. Runter gehts nun Richtung Zaffarano und auf halber Höhe besuchen wir mit Marco einen Cave (Lavagrotte). Jeder von uns wird für diesen Gang in die Unterwelt mit einem Helm mit Stirnlampe ausgerüstet und dann gehts runter in die 1.5km lange Höhle. Solche Höhlen soll es hier überall geben, entdeckt und begehbar sind jedoch nur wenige. Leider müssen wir infolge aufkommendem Regen die Wanderung ins „Valle del Bove“ (grosser Ausbruch des Etna um 1800) fallenlassen und erreichen gegen 16 Uhr wieder den Camping. Marco, hier nochmals besten Dank für den sehr lehrreichen, unterhaltsamen Tag! Evtl. sehen wir uns mal zum Schifahren am Etna (seine Leiblingsbeschäftigung im Winter).

www.escursionisulletna.it oder info@etnatrekkingtour.it

      

21. Tag 15.11.2017 Morgens um 8:00 mit dem Buss nach Catania. Fisch- und Gemüsemarkt. Auch finden wir eine grossen Kleider-Schuh-Haushalt-usw.-Markt (Corinne ist ein Fan von solchen Märkten). Nach einem sehr feinen Mittagessen fahren wir wider mit dem Bus (auf einem Umweg) zurück zum Camper.

22. Tag 16.11.2107 Weiter nach Syrakus. Einfacher Stellplatz ganz nah am Museo archeologico. Dusche und WC nicht einladend. Mit dem E-Touristenbus bis runter ans Meer nach Ortigia und zu Fuss zurück (mit Zwischenhalten zum „lädele, Aperöle und anschauen“). Abends noch ein Feuerchen gemacht.

23. Tag 17.11.2017 Fahren weiter Richtung Süden und besuchen unterwegs die sehr sauber, schöne Barockstadt Noto bei super Wetter. Weiterfahrt bis an die südlichste Spitze von Sizilien bei Portopalo. Dürfen die Nacht auf einem bereits geschlossenen Camping und Stellplatz ganz allein direkt am Strand stehen. Nach einem kurzen Spaziergang und einem kurzen Bad im Meer (nur Ruedy) verpflegen wir uns richtig köstlich.

   

24. Tag 18.11.2017 Weiter bis Punta Braccetto auf den schöne Camping „Luminoso“. Auf der Fahrt hierher wiederum sehr viel Abfall entlang der Strasse und in den Strassengraben. Hier nun viele Treibhäuser für Gemüse.

25. Tag 19.11.2017 Weiter bis San Leone (bei Agrigento) auf den Camping „Valle dei Templi“. Mit dem ÖV nach Agrigento und zu Fuss durch das Städtchen bis zu den Ausgrabungen zurück und von da wieder mit dem ÖV zum obligaten Apero nach San Leone ans Meer.

26. Tag 20.11.2017 San Leone – Marsala Hier wollen wir 2 Nächte bleiben und richten uns auf dem Lilybeo-Camping ein. Wir machen einen kleinen Spaziergang (suchen den Super-Markt, finden ihn jedoch nicht!) und C&C macheneine Velotour ans Meer. Gemütlicher Abend am Camper mit Fondue als Vorspeise.

27. Tag 21.11.2107 Markttag in Marsala Grosser Markt beim Sportstation und bummeln durch die verkehrsfreie Innenstadt. Wir machen in einem Geschäft noch die Bekanntschaft mit der lokalen Spezialität (Marsala sec und dolce). Gemütliches Mittagessen mit Antipasta di mare (unsere bevorzugte Vorspeise auf dieser Reise), Pasta und Marsala-Schnitzel. Siesta am Camper und etwas später noch einkaufen im Supermarkt.

28. Tag 22.11.2017 Auf der Autobahn gehts nun Richtung Palermo. Bei einem Abstecher zu einer, im Reiseführer angegeben Therme müssen einige fahrerische Tücken gemeistert werden. Bergauf rückwärts eine schmale Strasse rauf geht ja noch, aber dann wird’s wirklich eng (Fiat 550 am Strassenrand geparkt und gerade noch Platz für den Van von C&C) und eine Weiterfahrt nur noch rückwärts durch eine Einbahnstrasse möglich. Kurz darauf finden wir einen Camping in Sferracavallo kurz vor Palermo. Nachtessen in der Pizzeria im Ort nach einem Apero am Camper.

29. Tag 23.11.2017 Da unsere Fähre am Abend spät abfährt erkunden wir nach einem letzten Einkauf Palermo zu Fuss. Geparkt haben wir unten an der Fähre. Erholsamer Spaziergang durch die Stadt mit Apero an der Kathedrale und Znacht im Hafen. Das Warten überbrücken wir mit Jassen. Recht zügig geht dann das Verladen und der Zimmerbezug an Bord. Abfahrt gegen 23:00 Uhr.

30. Tag 24.11.2017 Den schönen Sonnentag auf dem Meer verbringen wir mit jassen, faulenzen und essen und erreichen Genua gegen 19:00 (genau zur Zeit) und verlassen das Mittelmeer auf der Stadtautobahn Richtung Heimat. Nach ca. 1 Stunde Fahrt im stärker werdenden Regen machen wir Halt in Ovada auf dem Stellplatz. Deutlich sauberer hier auf dem Festland. Kurz noch was essen und dann schlafen, denn morgen gehts auf direktem Weg (durch den Gotthard-Tunnel) nach Hause. Hier werden wir von unserer Mitbewohnerin „Gipsy“ schon erwartet.

Zusammenfassung: Alles recht gut, ohne nennenswerte Probleme! Sizilien aber sehr dreckig (viel Abfall) und autofahren ist manchmal recht kriminell! Wir konnten den Sommer ganz schön in die Lääääääääänge ziehn!