Tag 9 – 13

9. Tag 1.3.2017 Nachdem wir Grauwasser (Abwaschwasser und vom Zähneputzen) und unsere Bordtoilette (dank Entlüftung können wir hier auf Chemie komplett verzichten) entsorgt haben, verlassen wir den Camping und decken uns mit ein paar Lebensmittel beim Lidl ein. Nun gehts runter in den Hafen und schon bald stehen wir in der Schlange der wartenden Fahrzeuge für Marokko. Was diese alles auf ihren Dachträger packen!!! Anders als vorgesehen werden Gertrude und Mick (GuM) schon gegen 17:00 mit der Fähre aus Barcelona eintreffen. Voraussichtlicher Treffpunkt ist der Hafen Tanger Med.

Etwas länger dauerte dann allerdings der Auslad und bis GuM mit ihrem Gespann durch den Zoll und bis zu uns kamen. Leider hatten die Beiden im Hafen von Barcelone etwas Pech und der rechte Pneu vom Tabertwohnanhänger hatte einen Platten (Schlitz 3cm). Nach einer Begrüssung verwöhnten wir die Beiden mit einer selbst gemachten Minestrone und einem Begrüssungswein. Fleissig wurden nun die Erfahrungen der vergangenen Tage und der Verlauf der nächstenTage besprochen. Dank der Verbindung zum TCS und deren Vertretung hier in Marokko (Pannendienst) wurde uns die Reparatur (resp. der Austausch) in Aussicht gestellt. Geschlafen haben wir alle recht gut trotz der Umstände.

10. Tag 2.3.2017 Nach einem Morgenessen und einem weiteren Telefon mit Tarik (dem zuständigen TCS – Mitarbeiter in Tanger) warteten wir geduldig auf das Eintreffen des versprochenen Taxi’s. Kurz nach 10 Uhr fuhr nun unser Transport zum Pneuwechsel in Form eines etwas in die Jahre gekommenes Ambulanzfahrzeugs (teilweise noch ausgerüstet; Sauerstoffflasche mit Maske, Verbandsmaterial, usw.) vor und holt Mick und mich (und die inzwischen demontierte Felge mit dem Platten) zu einer Fahrt nach Tanger ab. Die ersten beiden Garagen hatten keinen passenden Pneu. Für 650 MD (ca. Fr. 71.50 inklusive Montage und wuchten) wurden wir in der dritten dann fündig und sehr speditiv und freundlich bedient. 40 Minuten später waren wir bereits wieder bei Gertrude und Sonja und unser „Ambulanzfahrer“ und sein Kollege montierten gleich auch noch die Felge wieder. Kurze Zeit später fuhren wir entlang der riesigen Hafenanlage Richtung Osten und der Mittelmeerküste folgend nach Martil. Recht schnell haben wir uns auf den Camping eingerichtet und gleich schon mal die erste Waschmaschine voll gewaschen. GuM machen eine kleine Erkundungstour (fürs Nachtessen) mit dem Rad an die Küstestrasse. Nach einem „Kir“ spazieren wir zum auskundschafteten Restaurant mit Regionalangebot. In Anbetracht des nahen Meer bestellten wir alle Fisch.

11. Tag 3.3.2017 Ausflug nach Tétouan mit dem Taxi. Spaziergang durch die Medina (recht unübersichtlich und verdreckt).

12. Tag 4.3.2017 Morgens beim Bereitmachen zur Weiterfahrt noch recht schönes Wetter. Nach einem Einkauf im Shoppingzentrum Marjane Weiterfahrt durchs Rifgebirge bei erst leichtem und dann stärkeren Regen und Wind. Etwas Geduld war dann gefragt als vor uns auf der kurfenreichen Strasse ein Lieferwägeli mit Orangen mit einem PW (keine Verletzte) zusammen stiess. Zeitweise konnte einspurig mit den kleineren PWs am Unfall vorbeigefahren werden. Für uns hiess es jedoch etwas warten was ich jedoch sofort für ein kleines Sandwichmachen ausnutzte und mich verpflegte. Jungs nerven uns mit der Frage nach BONBON und Kugelschreibern. Sonja wird auch von einem hartnäckigen Husten geplagt und so husten wir beide gemeinsam und vereint. Abendessen dann im kalten, unfreundlichen Restaurant auf dem Camping von Ouezzane.

13. Tag 5.3.2017 Ruhemorgen am Camper! Cias sind beide gesund und voller Tatendrang, denn kurz nach unserer gemeinsamen Frühstück stiegen die Beiden auf die Räder und machten einen kurze Tour auf den Berg und an einem Stausee entlang. Nach dem Mittagessen in schönsten Sonnenschein und sehr schön warm machen wir einen Ausflug in die nahe Stadt. Hier schlendern wir durch die Medina (im Vergleich zur vorgestern: sauber und nicht überlaufen).

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